Förderung

Bundesministerim für Witschaft
und Technologie (BMU)
KfW-Bankengruppe

Förderung der Modernisierung von Beleuchtungsanlagen

Bis zum 31. März 2013 können Kommunen sowie soziale und kulturelle Einrichtungen Fördermittel für die Modernisierung von Straßen- und Innenbeleuchtung beantragen. Die Förderung kann mit den zinsvergünstigten Krediten der KfW kombiniert werden.

Im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative fördert das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit die Umrüstung auf hocheffiziente LED-Leuchten bei Straßen- u. Hallenbeleuchtung. Entsprechende Anträge können vom 01. Januar bis einschließlich 31. März 2013 beim Projektträger Jülich eingereicht werden.

Gefördert wird:

  • die Erarbeitung eines Klimaschutzkonzepts, das bspw. die Erstellung eines strukturierten Sanierungsplans für die Straßenbeleuchtung beinhaltet.
  • die Schaffung einer Stelle für einen "Klimaschutzmanager", zu dessen Aufgaben bspw. die Begleitung eines strukturierten Sanierungsprozesses für die kommunale Straßenbeleuchtung gehören kann.
  • der Einbau hocheffizienter LED-Beleuchtungs-, Steuer- und Regelungstechnik bei der Sanierung der Innen- und Hallenbeleuchtung, wenn durch die Modernisierung mindestens 50% der CO2-Emissionen eingespart werden, sowie
  • der Einbau hocheffizienter LED-Beleuchtungs-, Steuer- und Regelungstechnik bei der Sanierung von Außen- und Straßenbeleuchtung, wenn durch die Modernisierung mindestens 60 % der CO2-Emissionen eingespart werden.

Die Förderung behinhaltet alle Ausgaben für die Investition, einschließlich der Installation durch externes oder internes Fachpersonal.

Die Modernisierung der Innen- und Hallenbeleuchtung wird mit 40%, als nicht rückzahlbarer, Zuschuss gewährt wenn die Mindestprojektgröße 12.500 € beträgt.
Die Modernisierung der Straßen- und Außenbeleuchtung wird mit 20%, als nicht rückzahlbarer, Zuschuss gewährt wenn die Mindestprojektgröße 50.000 € beträgt.

Anträge für diese Zuschussart können folgende Einrichtungen stellen:

  • Kommunen und Verbände, die zu 100% aus Kommunen gebildet werden
  • öffentliche, gemeinnützige und kirchliche Träger von Schulen und Kindertagesstätten
  • öffentliche, gemeinnützige und kirchliche Hochschulen bzw. deren Träger
  • Kirchen
  • Betriebe, Unternehmen und sonstige Einrichtungen, die zu 100% in kommunaler Trägerschaft stehen
  • kulturelle Einrichtungen in privater oder gemeinnütziger Trägerschaft
  • Behinderteneinrichtungen mit dem Ziel der Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt oder in das soziale Leben

Es können sich auch mehrere gleichartige antragsberechtigte Einrichtungen zusammenschließen um eine geeignete Projektgröße zu erreichen.

Weitere Informationen:

Info: BMU-Klimaschutzinitiative
Beratung: Service & Kompetenzzentrum: Kommunaler Klimaschutz
Anträge: Projektträger Jülich

Die Anmeldefrist läuft noch bis zum 31. März 2013.

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